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Der lange Weg zum Lektorat

Zwischen Geburtstagen, einer Hochzeit, Babysitten, Elternabenden, Treffen und Feten habe ich mich irgendwie durchgemogelt, um tatsächlich im Eiltempo und binnen anderthalb Monaten das erste Buch für eine ausführliche Korrektur vorzubereiten, durchzulesen und einzuarbeiten. Als Info: Eigentlich hatte ich mir dafür etwa 3 Monate vorgenommen, beziehungsweise hatte ich nicht einkalkuliert, dass mein Brotjob derart viele Überstunden in den vergangenen Wochen abverlangte. Nun habe ich es also geschafft, nach nervenaufreibenden Wochen 8.800 Wörter in meinem Manuskript gestrichen, hier und dort noch einige Stellen aufgehübscht und vorgestern Abend schlussendlich das gute Stück zu meiner Lektorin Lisa Reim-Benke geschickt. Was sie wohl sagen und anmerken wird? Ich bin gespannt!




In dem vielen Chaos geschah noch eine unvorhergesehene Tragödie: Unsere Hasendame Momo ist mit nur 3 Jahren plötzlich verstorben. Weinend nahmen wir Abschied, ihr Bruder Fips blieb allein im Hasenkäfig zurück. Da wir von unseren Vorgängerkaninchen wussten und über einen Ratgeber erfahren haben, dass Zwergkaninchen soziale Tiere sind und ohne einen Artgenossen schnell verkümmern wie eine Blume, die zu wenig Sonne bekommt, haben wir uns entschlossen, zeitnah Neuankömmlinge zu holen. Meine Schwester und Mutti brachen also auf und klapperten die örtlichen Zoohandlungen ab - und fanden durch Zufall zwei kleine braune Kaninchenschwestern, die genauso aussahen wie unsere verstorbene Momo!


Nun darf ich vorstellen: Babsi und Piper!


Die beiden jungen Häschen freunden sich momentan mit unserem Fips an.



Nebenbei habe ich mich mit einer Bekannten und einem alten Herrn getroffen, um seine Erinnerungen aus DDR- und Wendezeiten zu notieren. Außerdem habe ich wieder bei einem Cover-Flashmob mitgemacht, das macht mir immer super viel Spaß! Bei einer Erotik-Anthologie (mal eine ganz andere Genre-Richtung) bin ich mit eingestiegen, die im Moment beim Grobschliff angekommen ist. Einige Textschnipsel habe ich wieder vorgelesen, für einen habe ich sogar Lob geerntet, ich hätte doch Synchronsprecherin werden sollen. Peinlich wurde es beim Vorlesen, als bei einem Textstück meine Protagonisten in lauten Streit verfielen und ich ebenso energisch in mein Mikro brüllte - bis unsere Nachbarin im Treppenhaus nebenan hinunterstiefelte. Ups!

Mein Manuskript wird bis Anfang August im Lektorat bleiben. Was während der selben Zeit entsteht: Mein Buchcover! Mit meiner Coverdesginerin Mary Cronos habe ich vergangene Woche über eine Stunde telefoniert und mich ausgiebig mit ihr ausgetauscht. So einige Fragen wurden beantwortet, und eine A4-Seite an Notizen wurden aufgeschrieben.


Nun heißt es aber erst einmal nach diesen anstrengenden Wochen: Pause machen. Denn mein Freund und ich düsen in den Sommerurlaub und in das schöne Österreich.


Bis dahin!

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