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Erwachen aus dem Winterschlaf


Nach langer Pause und ein paar Aufbesserungsarbeiten an meiner Webseite, blüht diese wieder in voller Pracht - passend zum Frühling. Nebenbei ist auch das vierte Buch inzwischen reichlich gewachsen. Beinahe die Hälfte ist inzwischen mit über 1.000.000 Zeichen niedergeschrieben, und die Reise, auf welche Lorea und Maël sich diesmal begeben, führt sie in den weit entfernten Osten. Nach Indien, wo asiatische Elefanten, Panzernashörner und Königstiger, Pirole, Nashornvögel, Pfauen, Darter, wunderschöne Kraniche oder auch die Dschungeleule zuhause sind und kein König, sondern ein Sultan über sein Reich herrscht. Zu viel möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.


In Vorbereitung auf die Reise meiner Protagonisten habe ich mal wieder reichlich Nachforschungen angestellt, vor allem was die indische Kultur und die Reiseroute bis dorthin angeht. Das Ganze beginnt bei der Kleiderordnung, wobei ich erst einmal nachschauen musste, was ein Dhoti ist, wie man eine Sari wickelt oder wie eine Kurta geschneidert ist. Dann ging es weiter über Religionen, von denen es im Mittelalter in der Region rund um Delhi sogar drei gab, die im Sultanat akzeptiert wurden. Anschließend habe ich mich natürlich auch über die damals am meisten verbreitete Sprache - Persisch und Hindu - sowie allgemeine Sitten und Bräuche kundig gemacht. Alles gar nicht so einfach, wenn man noch nie in Indien war, geschweige davon, dass ich niemanden aus dieser Region kenne.


Der neue Zielort meiner Protagonisten ist für mich auch recht spannend und neu, da ich bisher in allen Ländern, die während der vorangegangenen Bücher besucht und durchquert wurden, selbst gewesen bin. Der weite Weg bis nach Indien ist nicht nur für meine Protagonisten Neuland, sondern auch für mich als Schreiberin. Allein nachzuschauen, welche Gebirge, Flüsse, Meere, Tiere und Pflanzen auf dem Weg liegen und leben, welche Fabelwesen in den Ländern verstreut sind, welche Wüsten sich meilenweit über die Ländereien ausbreiten, erstaunt mich bei meinen Recherchen immer wieder. Da kommen einem ganz banale Dinge in den Kopf, über die man sich zuvor gar keine Gedanken gemacht hat. Wie kommt man überhaupt an Wasser in einer Wüste? Und ganz nebenbei müssen Lorea und Maël sich auch vor den extrem schwankenden Tag- und Nachttemperaturen schützen. Gar nicht so einfach.


Vielleicht mache ich an späterer Stelle mal einen kleinen Exkurs in die verschiedenen Länder im Mittelalter - jede Reise hat ihren ganz eigenen Charakter und Charme.


Während der vergangenen Monate habe ich neben dem Buchschreiben natürlich auch wieder ein paar Wanderungen in meiner Heimat unternommen. Dabei kamen wieder so einige Buchideen und Verbesserungen in den Kopf. Da sich inzwischen die nächste interessierte Leserin gemeldet hat, die so schnell wie vor ihr noch niemand das erste Buch verschlungen hat, sitze ich momentan als kleine Abwechslung an der zweiten Korrektur vom dritten Buch. Damit die Leserin nach dem zweiten Buch nicht allzu lange auf Band 3 warten muss.


Wie sieht es mit Bewerbungen bei Agenturen aus?

Nun, ich vermute, dass sich die Marktlage vor allem aufgrund der aktuellen Inflation beim Buchmarkt noch nicht beruhigt geschweige denn erholt hat. Somit werde ich meine Bewerbungen verschieben - leider. Denn sich als Neuling auf dem Markt bei einer Agentur zu bewerben und zu hoffen, dass man unter den aktuellen Gegebenheiten angenommen wird, ist denke ich unrealistisch. Aber ich lasse mich in meinem Tatendrang keinesfalls zurückwerfen. Die Zahl meiner Probeleser steigt, meine Skizzen werden allmählich so zahlreich, dass sie das erste Buch inzwischen bis zur Hälfte der Handlung bildhaft begleiten. Das vierte Buch wächst stetig und rasant und wird höchstwahrscheinlich das dickste von allen - wider meiner anfänglichen Erwartungen und Zweifel. Zum Vergleich: Es ist jetzt bereits so dick wie das dritte. Und es ist erst ein bisschen mehr als die Hälfte niedergeschrieben.


Also: Weiter geht's mit kreativem Eifer und ganz viel Motivation!

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